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Soziale Sicherheit für alle EU-Bürger
Alle Mitgliedstaaten sind sich einig, dass ihre Bürger ein Grundrecht auf grundlegende Sozialleistungen haben. Auch wenn die Systeme unterschiedlich sind. Sie spiegeln ureigenes kulturelles Erbe und typische Traditionen mit besonderen sozialen Errungenschaften in den einzelnen Ländern wider. Diese Unterschiede werden gegenseitig respektiert.
Soziale Sicherungssysteme modernisieren
Die Mitgliedsländer sind übereingekommen, dass die sozialen Sicherungssysteme modernisiert werden, um ein soziales Sicherheitsnetz für alle zu schaffen. Geichzeitig muss dafür gesorgt werden, dass Renten und eine hochwertige Gesundheitsversorgung langfristig finanzierbar bleiben. Die soziale Eingliederung muss gefördert und Armut bekämpft werden. Damit eine übereinstimmende Politik betrieben wird, ist eine enge Koordinierung erforderlich.
Europäischer Sozialfonds
In den Jahren 2000 bis 2006 gibt der Europäische Sozialfonds 60 Milliarden € für die berufliche und soziale Qualifizierung aus.
Die Grundidee ist, dass Menschen mit guter Sozialkompetenz mehr Selbstvertrauen haben und anpassungsfähiger sind. Deshalb gelingt es ihnen auch eher, einen Arbeitsplatz zu finden oder ein eigenes Unternehmen aufzubauen.
Es wird besonders darauf geachtet, Mittel in die EU-Regionen zu lenken, in denen die Arbeitslosigkeit besonders hoch oder das durchschnittliche Einkommen besonders niedrig ist. 3 Milliarden € sind für das Programm EQUAL reserviert, eine Initiative, mit der neue Wege zur Bekämpfung von Diskriminierungen und Ungleichheiten erprobt werden sollen.
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