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Die EU-Regelung zum Emissionshandel ist die erste multinationale Regelung in der Welt.
Durch den Emissionshandel wird dem Kohlendioxidausstoß der energie-intensiven Industriezweige zum ersten Mal ein Ende gesetzt. Unternehmen, die ihren Ausstoß so weit reduzieren, dass er unter dem Höchstwert liegt, können dieses „Übersoll“ an andere Unternehmen verkaufen, die über dem Höchstwert liegen, oder es für künftige Zwecke „aufheben“. Die gewählte Strategie der Unternehmen wird weitgehend von dem Preis abhängen, zu dem die Emissionsreduktionen gehandelt werden. Der Emissionshandel wird die Kosten der Wirtschaft um etwa 35 Prozent senken. Schätzungen zufolge dürften 2010 rund 46 Prozent der gesamten CO2 Emissionen der EU unter die Regelung fallen.
Seit Ende 2002 versucht die EU-Kommission außerdem das bereits existierende EU-Überwachungssystem zu stärken. Es dient vor allem der Harmonisierung der Emissionsdaten. Besondere Anwendung soll es finden, um die Treibhausgaskonzentration entsprechend dem Kyoto-Protokoll senken zu können.
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