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Durch Umweltverschmutzung und Lärmbelästigung sinkt vor allem in städtischen Gebieten die Lebensqualität. Deshalb ist Umweltschutz für die heutigen und kommenden Generationen von großer Bedeutung.
Laut der Eurobarometer-Erhebung sehen ein Drittel der Europäer die EU als zuständige Ebene zur Behandlung von Umweltfragen. Damit liegt die EU noch vor der nationalstaatlichen Ebene (30%) und der regionalen (27%). Dementsprechend sprachen sich 48 Prozent der Befragten für strengere Regelungen und härtere Durchsetzung des EU-Umweltrechts aus.
Eine besondere Verantwortung der EU liegt auch darin, die zehn Erweiterungsmitglieder adäquat in die Umweltpolitik der nächsten Jahre einzubinden. Durch die neuen Mitgliedsstaaten hat die EU einen großen Zuwachs an Artenvielfalt und schützenswerten Gebieten hinzugewonnen. In diesen Ländern gilt es aber auch, die Probleme der Luft- und Gewässerverschmutzung durch die starke Industrialisierung, zum Beispiel der ressourcenintensiven Schwerindustrie, in den Griff zu bekommen.
Die Europäische Union ist überzeugt, dass ehrgeizige ökologische Standards die Innovationsfähigkeit der Wirtschaft in Europa begünstigen und so neue Geschäftsmöglichkeiten schaffen. Sie sieht ihre politische Aufgabe darin, einen nachhaltigen Umweltschutz mit einem langfristigen Wirtschaftswachstum zu verknüpfen.
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